Ein vergessener Ort. Ein stürmischer Abend. Eine Frau, die zur falschen Zeit am richtigen Ort ist.
Als Claire Holloway im Jahr 1984 einem anonymen Hinweis folgt, stößt sie auf ein altes Schulhaus, das auf keiner Karte mehr existiert. Das Moor ringsum schweigt, das Licht flackert, und in den Schatten des Hauses wartet etwas, das längst hätte tot sein sollen.
Masken, die Gesichter tragen, die nicht mehr leben. Spiegel, die Erinnerungen zeigen, die nie passiert sind. Ein Buch, das ihren Namen bereits kennt.
„Die Nacht vor Halloween“ ist eine Geschichte über das, was bleibt, wenn man vergisst, Angst zu haben. Über den Moment, in dem die Grenze zwischen Leben und Tod nicht mehr Symbol, sondern Tür wird. Und über das Flüstern, das antwortet, wenn man klopft. Dreimal.
