Das Schweigen im Glas

Vier Freunde. Eine verlassene Küche. Ein Brett, das niemals hätte berührt werden dürfen.

Was als harmloses Spiel beginnt, wird zu einer Spirale aus Angst, Schuld und Wahnsinn. Die Erzählerin glaubt nicht an Geister. Sie glaubt an elektrische Impulse im Gehirn, an Logik, an das Messbare. Doch als ihre Freundin Lena nach einer Sitzung tot aufgefunden wird, beginnen die Grenzen zwischen Realität und Wahn zu zerfließen.

Das Ouija-Brett taucht immer wieder auf, unversehrt, als wolle es ihr etwas sagen. In den Spiegeln flackern Schatten, die keine Spiegelungen sind. Und jede Nacht wird das Flüstern lauter.

War es nur der Glaube, der Lena zerstört hat – oder etwas, das durch sie sprach?

„Das Schweigen im Glas“ ist keine klassische Geistergeschichte. Es ist ein Blick in die Dunkelheit, die entsteht, wenn man sich zu sehr wünscht, dass es mehr gibt als Zufall.